Den Tie-Break entschied schlie?lich der Spanier für sich, da der Schotte nun beim Service Schw?chen offenbarte. Nadal war zur Stelle und holte sich den ersten Satz mit 7:6 (7:5).
Der erste Durchgang war gepr?gt vom starken Aufschlag beider Akteure - nicht eine Breakchance gab es zu sehen. Nadal machte 81 Prozent seiner Punkte mit dem Aufschlag, Murray kam auf ebenfalls starke 78 Prozent.
Nadal schl?gt im Tiebreak zurück
Murray bringt die Arena zum Kochen
Nadal schl?gt im Tiebreak zu
In der O2-Arena keimte im zweiten Durchgang dann kurz Hoffnung auf - beim Lokalmatador sowie bei den 17.500 Fans. Zwar musste Murray zwei Breakchancen, die ersten des Spiels überhaupt, abwehren, im siebten Spiel aber knackte er Nadals Service.
Aber Murrays Lauf hielt nicht lange an. Bereits im dritten Spiel des dritten Durchgangs nahm ihm Nadal zum ersten Mal den Aufschlag ab. Beim Stand von 5:4 schlug die Nummer eins der Welt dann zum Matchgewinn auf, aber Murray gelang das Re-Break und rettete sich somit in den Tie-Break.
Rafael Nadal greift bei den World Tour Finals nach der ATP-Krone. Mit seinem vierten Sieg in Serie zog der Spanier nach seiner Verletzungspause souver?n ins Finale von London ein. Beim 7:6 (7:5), 3:6 und 7:6 (8:6) biss sich Lokalmatador Andy Murray am Weltranglisten-Ersten die Z?hne aus.”Die Lautst?rke in der Arena, als es im Tiebereak des dritten Satzes 6:6 stand, war unglaublich. Ich wusste schon auf dem Court, dass es ein gro?artiges Match ist. Da ist auf der einen Seite natürlich sch?n, dabei zu sein - auf der anderen Seite aber ist es nicht toll, solche Partien dann zu verlieren”, erkl?rte Murray.
Die ersten drei Breakb?lle wehrte der Mallorquiner noch eindrucksvoll ab, doch daraufhin nutzte Murray den vierten zur 4:3-Führung. Der 23-J?hrige holte sich ein weiteres Break und den Satz mit 6:3. Die Halle stand Kopf.
Das Spiel schien gewendet, denn Murray ging rasch mit 4:1 in Führung. Aber Nadal gab sich nicht geschlagen und glich zum 4:4 aus. Nach 3:11 Stunden verwandelte der Mann aus Manacor schlie?lich seinen zweiten Matchball zum 7:6 (7:5), 3:6, 7:6 (8:6) und wartet nun im Finale auf den Sieger der Partie zwischen Roger Federer und Novak Djokovic (ab 21:00 Uhr im Live-Ticker bei eurosport.yahoo.de).